Laufzeit: seit 2016

Situation

Auch in Sambia hat sich das Klima in den letzten Jahren gewandelt. Die Regenzeiten sind kürzer aber heftiger und führen oft zu Überschwemmungen. Die Trockenzeiten halten länger an, die Landwirtschaft leidet verstärkt unter Dürren und Wassermangel. Die Menschen auf dem Land holzen Wälder ab, um Energie zu gewinnen. Als Folge wäscht der Boden aus und wird unfruchtbar.
Die wichtigste Einkommensquelle der Menschen in Sambia ist aber die Landwirtschaft; insofern ist es immens wichtig, hier Veränderungen in der Land – und Forstwirtschaft anzustoßen.

Ziel

Das Bewusstsein der Menschen für den Umwelt- und Ressourcenschutz soll gestärkt werden. Zugleich sollen die Nahrungsmittelsicherheit der Familien verbessert und ihre Existenzgrundlagen gesichert werden.

Umsetzung

Mitglieder aus den Gemeinden werden zu Umweltschutz und nachhaltiger Ressourcennutzung geschult. Sie arbeiten in ihren Gemeinden Pläne zum Schutz der Wälder und Uferzonen aus. Lehrkräfte sollen an ihren Schulen „Think Green“ Clubs gründen und Schüler als Multiplikatoren fortbilden.
Es sollen Baumschulen eingerichtet werden und Obstbaumsetzlinge zur Anpflanzung in Haus – und Schulgärten herangezogen werden. Männer und Frauen erhalten Unterstützung für nachhaltige und umweltschonende Anbaumethoden. Außerdem sollen den Menschen die Imkerei und Fischereiwirtschaft nahegebracht werden, um ihnen alternative Einkommensquellen vorzustellen.

Weitere Information

Impressionen

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Nahrungsmittelsicherheit durch nachhaltige Landwirtschaft